Restaurants, Cafés, Hotels, Wellnessbereiche oder Campingplätze „nur für Erwachsene“: Orte, die Kinder ausschliessen, nehmen in der Schweiz zu. Aber warum sind Kinder in öffentlichen Räumen zunehmend unerwünscht?
Der Ausschluss von Kindern von bestimmten Orten ist eine Entwicklung, die vor allem auf wirtschaftliche Logiken in unserer zunehmend fragmentierten Gesellschaft zurückgeht. Gleichzeitig wirft sie Fragen über die Toleranz der neuen Erwachsenen-Generation und über den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt auf.

Ein Trend im Aufschwung
Erwachsenenbereiche nehmen in der Schweiz zu. Wie die Informationsplattform Watson in ihrem Artikel „Warum Orte «für Kinder verboten» in der Schweiz zunehmen“ erklärt, gibt es zahlreiche Beispiele. Kürzlich etwa ein Café in Aarau, das keine Kinder unter 14 Jahren mehr akzeptiert, oder ein Campingplatz im Berner Oberland, der ab Frühling 2026 der erste kinderfreie Campingplatz der Schweiz sein wird. Für die Soziologin Katja Rost ist diese Entwicklung nicht überraschend: Sie ist Teil eines grösseren Trends zur Segmentierung von Angeboten nach Zielgruppen.
Vor allem eine wirtschaftliche Logik
Laut der Soziologin ist die Erklärung einfach: Kinder verursachen häufig mehr Lärm als Einnahmen für Betreiber von öffentlichen Orten. Sie rennen herum, schreien und stören die Ruhe, was erwachsene Gäste, die Entspannung suchen, stören kann. Für die Betreiber ist die Rechnung schnell gemacht: Wenn Kinder zum wirtschaftlichen Nachteil werden, werden sie in spezielle Bereiche verwiesen oder komplett ausgeschlossen. Bemerkenswert ist auch, dass viele Orte explizit Hunde zulassen – Tiere geniessen oft mehr Toleranz als kleine Menschen.
Das Risiko einer fragmentierten Gesellschaft
Auch wenn familienfreundliche Angebote parallel zu den ausschliesslich für Erwachsene reservierten Bereichen existieren, warnt die Soziologin vor einer zu starken Trennung der Zielgruppen. Bereiche, die ausschliesslich für Familien oder Erwachsene gedacht sind, schaffen soziale Distanz und reduzieren die Gelegenheit zum Kontakt zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten. Früher lebten mehrere Generationen oft unter einem Dach, was automatisch mehr Toleranz für mögliche Störungen erforderte. Heute treibt unsere Gesellschaft den Individualismus auf die Spitze, und jeder kann sich seine Umgebung nach eigenen Vorstellungen gestalten – allerdings mit dem Risiko, kaum noch mit anderen Lebensrealitäten oder Menschen, die anders sind, in Berührung zu kommen, ob jung oder alt.
Hin zu einer möglichen Rückkehr zur Durchmischung
Katja Rost ist jedoch nicht alarmiert. Auch wenn moderne Gesellschaften zunehmend in Mikrogruppen fragmentieren, glaubt sie, dass eine Gegenbewegung entstehen könnte. Dieselben Personen könnten die homogenen Räume satt haben und wieder Orte suchen, an denen Kinder, Erwachsene, ältere Menschen und Tiere zusammenkommen. Vielfalt könnte so wieder an Wert gewinnen – und sogar zu einem Attraktivitätsfaktor werden.
Lassen wir Kinderlachen wieder zur Musik der Zukunft werden!
Bei GTSM Magglingen AG sind wir überzeugt, dass Aussenräume Orte des Zusammenlebens bleiben können – Orte, an denen Ruhe, Spiel und Vielfalt sich nicht ausschliessen. Indem wir Räume gestalten, die kindgerecht sind und zugleich angenehm und inklusiv für Erwachsene, Senioren und sogar für Tiere sind, tragen wir mit einem vielfältigen und umfangreichen Sortiment an Stadtmobiliar und Spielanlagen dazu bei, lebendige, gemeinschaftliche und attraktive Orte zu schaffen.
Räume, in denen alle Generationen ihren Platz haben!
Rufen Sie uns unter 044 461 11 30 an oder senden Sie eine E-Mail an info@gtsm.ch, um weitere Informationen zu erhalten, eine telefonische Beratung zu vereinbaren oder uns direkt vor Ort zu besuchen.
Quellen:
Watson.ch - Nur für Erwachsene: In diesen Cafés, Hotels und Campings haben Kinder nichts zu suchen
Watson.ch - Warum Orte „für Kinder verboten“ in der Schweiz zunehmen (Artikel auf Französisch)
Nau Argau - Unter 14 nicht willkommen: Aarauer Café schliesst Kinder aus
Beobachter - Camping-Verbot für Kinder? Etliche Leser freuts
