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Spielplatzplanung und Planung von Freizeitanlagen und Sportplätzen

© by GTSM Magglingen AG (kurz „GTSM“)

 

Ziele der von GTSM zu planenden Anlage

o   Sport & Bewegung?

  •   Sind spezielle Sportarten gewünscht?
  •   Was ist das Ziel der entsprechenden Installation und Geräte (Konditionsfaktoren)?

o   Spiel? Welche Spielarten sind gewünscht?

  •   Bewegung & Austoben
  •   Lernspiele & Experimentalspiele
  •   Kreative, musische und musikalische Spiele
  •   Gruppenspiele
  •   Brettspiele/Gesellschaftsspiele

o   Sozialer Treffpunkt und Geselligkeit?

o   Pädagogische Ziele?

Hauptbenutzer - Struktur des Spielplatzes / der Anlage von GTSM

o   Segmente: Wieviele Benutzer (z.B.  Kinder) welcher Altersgruppen (von…bis… Jahren) werden erwartet?

o   Hauptsegment: Wieviele Benutzer der Hauptzielgruppe bestehen?

o   Kapazität: Wieviele Benutzer der Hauptzielgruppe der GTSM-Anlage insgesamt werden diese maximal gleichzeitig benutzen?

Sonstige zusätzliche oder spezielle Benutzer der GTSM-Freizeitanlage?

o   Kleinkinder

o   Teenager

o   Kinder oder Erwachsene mit Behinderungen („Design for all“? Handicap-friendly?)

o   Eltern

o   Senioren

o   Erwachsene

Platz- und Umgebungverhältnisse der geplanten GTSM Spiel- oder Sportanlage?

o   Wieviel Platz (in m2) steht zur Verfügung?

o   Wie sieht die Topographie des geplanten Platzes der GTSM-Anlage aus?

o   Sind Fotographien und Pläne des Platzes, wo der geplante GTSM-Spielplatz oder die vorgesehen Sport- oder Freizeitanlage von GTSM errichtet werden soll, vorhanden?

o   Gibt es gefährliche Stellen auf dem Platz (z.B. Fallhöhen) oder in der Umgebung (Verkehr)?

o   Wie sieht der Sonnenschutz aus, den GTSM allenfalls beibringen muss?

o   Muss der Platz die folgenden Eigenschaften aufweisen?

  •   Umzäunung
  •   Zutrittsbeschränkung
  •   Sichtschutz
  •   Lärmschutz
  •   Einsicht/Aufsicht

Budget, Kosten & Eigentum

o   Wieviel Geld steht für die Gesamtanlage zur Verfügung?

o   Gibt es Möglichkeiten der zusätzlichen Geldbeschaffung: Sammeln, Spendenveranstaltung, Sponsoring, Beiträge von öffentlichen Institutionen wie Gemeinde oder Schule oder von privaten Trägern und Stiftungen aller Art wie Service Clubs (Kiwanis, Lions, Rotary, etc.) oder gemeinnützige Gesellschaften?

o   Wer ist Grundeigentümer, Bauherr, Betreiber? Wer ist der GTSM Kunde, wer ist Entscheider?

o   Sind die späteren Wartungs- und Unterhaltsarbeiten der Anlage berücksichtigt (Wer? Wieviel?)

Untergrund

o   Wie ist der Untergrund der geplanten GTSM-Anlage beschaffen (Teerplatz, Wiese, Lehm, Erde?)?

o   Wie tief kann das Fundament der GTSM-Geräte gesetzt werden? (Achtung auf Decken von z.B. Parkgaragen, müssen Spielgeräte für Kinderspielplätze und andere Installationen mit Fundamenten von GTSM mit  kurzen Füssen geliefert werden)

o   Sind Leitungen / Schächte und alte Fundamente im Untergrund vorhanden? Gibt es Pläne?

Kundenvorstellungen bezüglich des Spielplatzes / der Sport- oder Freizeitanlage

o   Welche allgemeinen Wünsche hat der Kunde bezüglich der GTSM-Anlage?

o   Gibt es bereits Präferenzen für bestimmte GTSM-Spielplatzgeräte oder GTSM Fitness- und Sportgeräte?

o   Gibt es Wünsche bezüglich Stil, Material, Farben, Funktionen, Spielarten, Themen, etc.?

o   Gibt es Dinge, die man speziell nicht will, nach dem Ausschlussprinzip (z.B. Spiele mit Wasser, Lärm, etc)?

o   Gibt es bereits Vorstellungen bezüglich der Anordnung von Elementen (Layout)?

o   Welche Benutzer-Gruppen sollen noch bezüglich ihrer Vorstellungen von GTSM befragt oder beraten werden?

o   Wurden Dritte angefragt oder informiert (z.B. Nachbarn, andere Spielplatz-Betreiber/Eigentümer)?

Geräte und Umgebung:

o   Welche Gruppendynamiken und Interaktionen sind erwünscht (Solitäre vs. Gruppenspiele, Einzelübungen vs. Partnerübungen)?

o   Sollen verschiedene Zonen (Spielzonen, Aktivitätszonen) von GTSM errichtet werden? Sollen die Zonen voneinander abgetrennt oder ineinander integriert werden?

o   Sind Trampelpfade und Gebrauchsmulden vorhersehbar?

o   Wie hoch ist die Vandalismus-Gefahr?

o   Werden Begleitpersonen integriert?

o   Gibt es spezielle Anforderung an die (ungiftige!) Bepflanzung der GTSM-Anlage?

o   Gibt es allenfalls Nachbarn, die den Platz oder die Immissionen als störend empfinden werden?

o   Sind Trampelpfade und Gebrauchsmulden vorhersehbar?

Peripherie:

o   Welche Sitzgelegenheiten (Bänke) sind schon vorhanden und welche werden von GTSM gewünscht

o   Sind genügend Abfallbehälter und Bravo Hundekotbeuteldispenser vorhanden und richtig positioniert? Wie sieht es aus mit Möglichkeiten zum Parkieren von Fahrrädern?

o   Sind die Wege beleuchtet?

o   Braucht es Elemente für die Wegleitung, Absperrung (Absperr-Pfosten / Wände und Zäune) oder Signalisation? 

o   Braucht es allenfalls geschützte Orte (Unterstände)?

o   Braucht es Strom, Wasser (zum Spielen in Form eines einfachen Hahns oder einer Hebelpumpe oder zum Trinken in Form eines Trinkbrunnens bzw. einer Trinkfontäne), Abwasser?

o   Gibt es natürliche dauernde oder temporäre Gefahrenherde (z.B. auch in der Nähe liegende Gewässer, Brunnen) und Absturzstellen, vor denen geschützt werden muss? Auch Objekte, die zum Spiel genutzt werden können (z.B. Mauern, Baumstämme, Boote, Traktoren,...) müssen den Normen entsprechen.

Fallschutz:

o   Welche Art von Bodenbelägen und Fallschutz (Material und Farbe) kann GTSM vorsehen?

Ausführung:

o   Soll GTSM Magglingen AG als Generalunternehmer für die Erstellung der ganzen Anlage auftreten?

o   Wird ein bestimmter Ausführender (Gartenbauer, Baufirma) für das Verbauen der GTSM-Geräte gewünscht?

  •   Ist der Ausführende mit den Sicherheitsnormen für solche Anlagen und Geräte vertraut?

o   Ist GTSM direkt dem Kunden gegenüber verantwortlich?

o   Wird Montagehilfe gewünscht?

Termine:

o   Wann soll die Anlage von GTSM geliefert bzw. erstellt werden?

© by GTSM Magglingen AG (kurz „GTSM“)

Weitere Tipps:

Aussenraum

Der Aussenraum ist Erholungs-, Erlebnis- und Erfahrungsraum. Er bietet den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu spielen, Fantasie und Kreativität zu entfalten, Kontakte zu knüpfen, Natur zu erleben. Bei der Gestaltung des Aussenraums sollten soweit möglich die Kinder und Jugendlichen einbezogen werden. Von Vorteil ist eine Konzeption, die Veränderungen, Ergänzungen und Erweiterungen zulässt. Teile des Aussenraums können der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Besonders für die Schuleingangsphase, für verschiedene Fachbereiche sowie für die Tagesschule  ist der Einbezug des Aussenraums wichtig. Die entsprechenden Bereiche sollen von innen überschaubar und so angelegt sein, dass der Unterricht im Inneren nicht gestört wird.

Aspekte des Aussenraums:

  • Wege zur Erschliessung in den Pausen, zugänglich und nutzbar für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Behinderung
  • Sicherheit, z. B. Abgrenzung des Bereichs für die Schuleingangsphase
  • stufengerechte Spiel- und Sportanlagen
  • unterschiedliche Bedürfnisse je nach Alter und Geschlecht
  • Sonne und Schatten zu verschiedenen Jahreszeiten k Aufenthalts- und Rückzugsorte, vor intensiver Sonnenbestrahlung geschützt
  • Ökologie, Erlebnis von Natur und physikalischen Phänomenen, naturnahe Gestaltung, Lehr-/ Lernpfade

Quelle: Kapitel 2.8. "Aussenraum" Aus: Planung und Weiterentwicklung von Anlagen der Volksschule, Erziehungsdirektion des Kantons Bern Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung, August 2015

www.erz.be.ch